Wir decken 5 Mythen zur Marderabwehr auf

Marder sehen zwar klein und putzig aus, doch sobald sich ein Marder im Motorraum eines Autos oder auf einem Dachboden einnistet, ist es mit seiner Niedlichkeit vorbei. Marder sind äußerst unangenehme Mitbewohner, die massive Schäden an Fahrzeugen und Gebäuden hinterlassen können. Dementsprechend sollten die kleinen Nager schnellstmöglich aus Haus und Auto verjagt werden. Viele Menschen greifen dazu auf Hausmittel zurück. Wir von der ALL.EX Schädlingsbekämpfung und Taubenabwehr decken die fünf größten Mythen zur Marderabwehr auf.

Ob auch Ihre Schäden von Mardern stammen, erkennen sie so:

  • Auffällige Geräusche des Nachts auf dem Dachboden, in der Garage und im Garten
  • Verstreute Knochen- und Federreste von Vögeln
  • Nicht zuordenbare Pfotenabdrücke und Kratzspuren
  • Hinterlassenschaften in Form von Kot und Urin
Marder beißt in Autokabel
©Horst Schmidt/ stock.adobe.com

Hundehaare

Obwohl Marder zu den hundeartigen Raubtieren zählen, sind sie und Hunde keine besten Freunde. Unsere vierbeinigen Mitbewohner stellen für Marder eine Bedrohung dar, weshalb die flinken Nager meist schnell das Weite suchen, wenn ein Hund in der Nähe ist. Vor diesem Hintergrund setzten viele Menschen Hundehaare als Mittel zur Marderabwehr ein.

Grundsätzlich kann der Geruch von Hundehaaren durchaus ein wirksames Mittel gegen Marder sein. Der Einsatz von Hundehaaren zur Marderabwehr ist jedoch mit vielen Problemen verbunden. Zum einen verfliegt der Geruch von Hundehaaren schnell. Die Haare müssen somit in Beutel gefüllt und regelmäßig ausgetauscht werden. Zum anderen sind Marder ziemlich schlaue Kerlchen. Wenn sie einmal herausgefunden haben, dass sich trotz des Geruchs eines Hundes kein Vierbeiner in der Nähe befindet, werden sie sich davon nicht mehr abschrecken lassen.

WC-Steine

Ob WC-Steine angenehm riechen oder nicht, darüber mögen sich Menschen trefflich streiten. Für Marder ist der Geruch von WC-Steinen jedoch äußerst unangenehm. Dementsprechend schwören viele auf den erfolgreichen Einsatz der Duftsteine zur Marderabwehr.

Ob die Marderabwehr durch WC-Steine Fakt oder Mythos ist, ist unklar. Wie in Bezug auf Hundehaare gilt auch bei WC-Steinen, dass sich Marder schnell an Gerüche gewöhnen bzw. durchschauen, dass ein bestimmter Geruch keine Gefahr darstellt. Da Spülsteine regelmäßig ausgetauscht werden müssen, sind sie langfristig eine relativ kostspielige Methode der Marderabwehr.

Urin

Urin gilt als eines der besten Hausmittel gegen Marder im Auto oder auf dem Dachboden. Der scharfe Geruch von Urin signalisiert dem Marder, dass ein „Feind“ in der Nähe ist und lässt das scheue Tier das Weite suchen. Soweit die Theorie. Doch in der Praxis erweist sich der Einsatz von Urin meist als wenig praktikabel. Für einen Einsatz im Haus eignet sich Urin aufgrund der eigenen Geruchsbelästigung nur bedingt. Und bei einem Einsatz am Auto verfliegt der Geruch von Urin meist sehr schnell und muss dementsprechend regelmäßig erneuert werden. Wer einen Hund hat, kann seinem Vierbeiner beispielsweise antrainieren, täglich an eines der Vorderräder zu pinkeln.

Chili

Chili mag für manche Menschen geschmackvoll sein, für den Marder ist es das Gegenteil. Das scharfe Gewürz ist für ihn ein Graus. Wenn ein Autoschlauch oder -kabel nach Chili riecht bzw. schmeckt, wird der kleine Nager schnell Reißaus nehmen. Obwohl Chili in der Theorie eine funktionierende Marderabwehr darstellt, gibt es im praktischen Einsatz eine Reihe von Problemen. Chilipulver und Chilisoße werden von Wind und Wetter schnell abgetragen. Alternativ lässt sich ein Chilispray einsetzen, das jedoch regelmäßig erneuert werden muss und relativ teuer in der Anschaffung ist. 

Motorwäsche

Marder können im Motorraum eines Autos massive Schäden an Kabeln und Schläuchen hinterlassen. Vor allem, wenn sie den Duft eines männlichen Artgenossen in ihrem Revier feststellen, werden Männchen extrem aggressiv und lassen ihre Wut an einem Fahrzeug aus. Dementsprechend kann eine Motorwäsche eine sinnvolle Methode sein, den Geruch von Mardern zu entfernen. Sie kann dazu dienen, die Duftspuren von Artgenossen zu beseitigen und so verhindern, dass ein „heimischer“ Marder den Motorraum in ein Schlachtfeld verwandelt.
Eine effektive und dauerhafte Marderabwehr gelingt mit dem Einsatz von Hausmittel so gut wie nie. Die Marderabwehr sollten Sie deshalb besser einem Profi überlassen. Die Experten von ALL.EX Schädlingsbekämpfung und Taubenabwehr bieten Ihnen sichere und effektive Lösungen für eine langzeitige Marderabwehr in Stuttgart und Umgebung.

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